Drehteller Metall
Metall, mit mechanische Dreheinheit , kann aus den verschiedensten Werkstoffen hergestellt werden. Je nach Aufgabengebiet findet man Aluminium oder Stahl als auch Edelstahl als Werkstoff.
Ein Drehteller aus Metall ist eine mechanische Dreheinrichtung, welche als Basis für Prüf- oder Messgeräte wie z.B. Mikroskope verschiedener Art und für Vorrichtungen dient. Des Weiteren werden die Drehteller auch als Spannvorrichtungen verwendet, um bestimmte Werkstücke oder Objektträger, usw. zu fixieren.
Metalldrehteller – Verschiedene Ausführungen
Einen Drehteller aus Metall gibt es in verschiedenen Ausführungen. Man unterscheidet die mechanische Dreheinheit mit oder ohne Rastung , welche sich am Umfang des Drehtellers befindet – dient dem Ausrichten der Objekte, welche auf dem Drehteller befestigt wurden. Werkstücke, welche z.B. in einer bestimmten Richtung liegen müssen, um sie z.B. beschriften oder auf eine bestimmte Art bearbeiten zu können, werden mithilfe der Rastungen auf dem Drehteller in die richtige Position gebracht. Verwendung findet dies unter anderem in der Reparatur, der Montage als auch zu verschiedenen Testzwecken.
Des Weiteren lassen sich die Drehteller auch durch ihre Auflage unterscheiden. Diese kann aus Gummi, Metall oder einem sonstigen Werkstoff bestehen. Vielfach müssen die Drehteller auch bestimmte Eigenschaften aufweisen, wie z.B. elektrische Leitfähigkeit. Diese Eigenschaft ist besonders dann gefragt, wenn es sich um Drehteller handelt, welche in der Schweiß- und Löttechnik verwendet werden.
Die Rastungen gibt es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen. Es gibt sog. frei wählbare Rastungen, welche z.B. mit einer Exzenterklemmung versehen sind. Oftmals findet sich auch eine 8 x 45° Einteilung, welche man vor allem bei einfachen Reparaturarbeiten findet. Je qualitativ hochwertiger die Ausführung der Rastung , desto feiner ist diese unterteilt; von frei wählbar bis hin zu fest positionierten 1° Schritten. Die Einteilung der Rastung erfolgt stets in Grad mit einem Gesamtumfang von 360°.
Bei den Maßen für einen Drehteller aus Metall sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt sog. Miniatur-Drehteller, welche einen Durchmesser von 10 cm aufweisen. Diese sind oftmals mit Axialrillenkugellager versehen, um einen besonders leichten Lauf zu gewährleisten. Weitere Durchmesser sind 30, 40 oder auch 50 cm. Des Weiteren finden sich auch hier Spezialanfertigungen.
Definiert werden die Drehteller zudem durch ihre Belastbarkeit. Ein robuster Drehteller aus Edelstahl oder ein hochwertiger Aluminium-Drehteller sind axial bis zu 300 kg belastbar.
Drehtellermontage
Die Befestigung bzw. das Montieren eines Drehtellers erfolgt in einfachen Schritten. Auf der Unterseite des Drehtellers befindet sich der sog. Drehkranz, welcher zu Beginn der Montage abgenommen wird. Auf diesem Drehkranz befinden sich in der Regel mehrere Gewindebohrungen, welche in gleichmäßigen Abständen auf diesem verteilt sind. Diese kann man als sog. Schablone verwenden, um die Position auf der Tischplatte oder dem Messgerät zu kennzeichnen. Die Durchgangsbohrungen werden i.d.R. um einige Millimeter größer gebohrt, als das vorliegende Gewinde.
Mithilfe von Schrauben und Scheiben wird der Drehteller auf der Unterlage fixiert. Das Montieren ist bei jedem Gerät ausführlich beschrieben bzw. bei Mess- oder Prüfgeräten ist der Drehteller schon fertig montiert. Durch die lösbare Schraubverbindung lassen sich auf diese Weise schnell und einfach die Drehteller, der Drehkranz und weitere Einzelteile austauschen. Vor allem im Prüfbereich ist es notwendig, eine einfache Montage und Demontage zu gewährleisten, da sich die zu prüfenden Objekte in Form und Größe oftmals sehr schnell ändern.